
Mercedes-AMG GT 63 S: Preis, PS und Höchstgeschwindigkeit
Vier Türen, ein V8 und über 600 PS – der Mercedes-AMG GT 63 S ist ein verlockendes Paket, doch seit 2024 gibt es eine Plug-in-Hybrid-Version mit noch extremeren Werten. Dieser Artikel zeigt, was die beiden Varianten unterscheidet und welcher Antrieb zu wem passt.
Leistung (GT 63 S): 639 PS ·
Höchstgeschwindigkeit (GT 63 S): 315 km/h ·
0-100 km/h (GT 63 S): 3,2 s ·
Leistung (GT 63 S E Performance): 820 PS ·
Höchstgeschwindigkeit (E Performance): 350 km/h ·
Preis ab (GT 63 S, Deutschland): ca. 180.000 €
Kurzüberblick
- GT 63 S: 639 PS, 900 Nm, 4,0-Liter V8 Biturbo (Wikipedia (Automobil-Lexikon))
- E Performance: 843 PS Systemleistung, 1010–1470 Nm (heise autos (Fachmedium))
- 0–100 km/h: GT 63 S in 3,2 s, E Performance in 2,9 s (auto motor und sport (Fachmedium))
- Exakte Gebrauchtpreise für den GT 63 S E Performance in Irland sind nicht offiziell bestätigt.
- Die genauen Verbrauchswerte im Alltagsbetrieb der Hybrid-Version sind noch nicht unabhängig validiert.
- Langzeiterfahrungen mit dem Hybridsystem sind aufgrund der kurzen Marktpräsenz noch limitiert.
- 7. Mai 2024: Bestellstart des GT 63 S E Performance in Deutschland (Motor1 Deutschland (Auto-Medium))
- 2024: Supertest des Modells bei auto motor und sport mit Nordschleifen-Bestzeit (auto motor und sport (Fachmedium))
- Die Nachfrage nach der Hybrid-Version wird zeigen, ob sich der Aufpreis von rund 40.000 € für Privatkunden rechnet (Motor1 Deutschland (Auto-Medium)).
- Künftige Verschärfungen der CO₂-Grenzwerte könnten den Verbrenner GT 63 S früher auslaufen lassen. (Motor1 Deutschland (Auto-Medium))
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Daten zusammen.
| Spezifikation | GT 63 S | GT 63 S E Performance |
|---|---|---|
| Motor | 4,0-Liter V8 Biturbo | 4,0-Liter V8 Biturbo + E-Motor |
| Leistung | 639 PS | 843 PS (System) |
| Drehmoment | 900 Nm | 1010–1470 Nm |
| 0–100 km/h | 3,2 s | 2,9 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 315 km/h | 350 km/h (offiziell 320 km/h) |
| Preis ab (Deutschland) | ca. 180.000 € | ca. 217.770 € |
| Antrieb | Allrad 4Matic+ | Allrad 4Matic+ |
Die Daten zeigen: Die E Performance bietet mehr Leistung, aber auch einen deutlich höheren Preis.
Wie viel kostet der GT 63 S?
Preis für den Mercedes-AMG GT 63 S in Deutschland
- Der Mercedes-AMG GT 63 S startet in Deutschland bei circa 180.000 € (Mercedes-Benz (Hersteller)).
- Stand 2025 bleibt dieser Preis ohne größere Anpassungen, wobei Sonderausstattungen den Endpreis schnell über 200.000 € treiben.
Preis für den GT 63 S E Performance
- Die E Performance Variante ist ab 217.770 € bestellbar (Motor1 Deutschland (Auto-Medium)).
- Der Aufpreis von rund 37.000 € zum Basis-GT 63 S erklärt sich durch die komplexe Hybridtechnik und die höhere Leistung.
Gebrauchtpreise und Faktoren
- Gebrauchte GT 63 S ohne Hybrid sind ab etwa 140.000 € zu finden, abhängig von Laufleistung und Ausstattung.
- Für die E Performance gibt es noch keine verlässliche Gebrauchtpreis-Kurve, da das Modell erst seit Mai 2024 ausgeliefert wird.
Der Preisunterschied spiegelt den technischen Fortschritt wider.
Wie viel PS hat der GT 63 S?
Motor und Leistung des GT 63 S (639 PS)
- Der GT 63 S leistet 639 PS (470 kW) aus einem 4,0-Liter V8 Biturbo (Wikipedia (Automobil-Lexikon)).
- Das maximale Drehmoment beträgt 900 Nm – genug, um die knapp zwei Tonnen schwere Limousine in wenigen Sekunden auf Tempo zu bringen.
Die E Performance mit 843 PS
- Der Mercedes-AMG GT 63 S E Performance kombiniert denselben V8 (612 PS Verbrenner) mit einem E-Motor an der Hinterachse (heise autos (Fachmedium)).
- Systemleistung: 843 PS (620 kW), Systemdrehmoment zwischen 1010 und 1470 Nm (heise autos (Fachmedium)).
- Damit ist die E Performance der stärkste Serien-AMG, den das Unternehmen je gebaut hat (auto motor und sport (Fachmedium)).
Beschleunigungswerte
- 0–100 km/h: GT 63 S in 3,2 Sekunden, E Performance in 2,9 Sekunden.
- Die Hybrid-Version profitiert vom sofortigen Drehmoment des E-Motors beim Anfahren.
Der Leistungssprung von 639 auf 843 PS ist kein kleiner Schritt – er kostet rund 40.000 € und bringt ein Mehrgewicht von etwa 250 kg mit sich. Das ist der Preis für die zusätzliche Beschleunigung und die Hybridtechnologie.
Wie schnell ist der Mercedes GT 63 S in km/h?
Höchstgeschwindigkeit des GT 63 S
- Der GT 63 S erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h (Wikipedia (Automobil-Lexikon)).
- Die Begrenzung lässt sich bei vielen AMG-Modellen gegen Aufpreis aufheben, was aber selten genutzt wird.
Höchstgeschwindigkeit der E Performance
- Offiziell wird die E Performance mit 320 km/h angegeben (MBpassion (AMG-Fanportal)), in unabhängigen Tests wurden bis zu 316 km/h gemessen (auto motor und sport (Fachmedium)).
Begrenzung und Fahrprogramme
- Beide Modelle sind ab Werk elektronisch auf die genannten Werte begrenzt.
- In den Fahrprogrammen „Race“ und „Individual“ lassen sich die Sperren nicht umgehen – hier greift die Seriensteuerung.
Der Unterschied zwischen 315 und 320 km/h ist auf der Straße praktisch irrelevant – beide sind auf deutschen Autobahnen (wo erlaubt) am oberen Limit dessen, was sinnvoll fahrbar ist. Die E Performance ist jedoch spürbar schneller auf der Rennstrecke.
Was macht den GT63 so besonders?
Hybridtechnologie bei der E Performance
- Der GT 63 S ist das erste AMG-Modell, das als Plug-in-Hybrid (E Performance) angeboten wird (heise autos (Fachmedium)).
- Der E-Motor sitzt an der Hinterachse und kann rein elektrisch fahren – für eine sportliche Limousine dieser Klasse eine Premiere.
Allradantrieb 4Matic+
- Beide Varianten haben den variablen Allradantrieb 4Matic+, der die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt.
- Im „Drift Mode“ wird die Kraft vollständig an die Hinterachse geleitet – ein Feature, das Puristen schätzen.
Design und Innenraum
- Das Interieur vereint die digitale MBUX-Bedienung mit traditionellen AMG-Elementen wie den roten Ziernähten und Sportlenkrad.
- Trotz der sportlichen Ausrichtung bietet der GT 63 S vier vollwertige Sitzplätze und einen Kofferraum – alltagstauglich für eine Sportlimousine.
Fahrdynamik und Alltagstauglichkeit
- Auto motor und sport beschreibt die E Performance als „den stärksten Serien-AMG“ und attestiert ihr eine beeindruckende Nordschleifen-Bestzeit (auto motor und sport (Fachmedium)).
- Die E Performance hat jedoch rund 250 kg Mehrgewicht, was sich in Kurven und beim Bremsen bemerkbar macht (auto motor und sport (Fachmedium)).
Das zusätzliche Gewicht von 250 kg macht die E Performance auf der Rennstrecke träger, während der reine Verbrenner agiler bleibt.
Das Zusammenspiel aus Hybrid, Allrad und Luxus macht den GT 63 S zu einem Unikat. Die Implikation: Wer auf maximale Performance abseits der Ampel setzt, zahlt einen Preis in Form von Gewicht.
Der GT 63 S E Performance ist zugleich der stärkste und der schwerste Serien-AMG. Für Rennstrecken-Fans in Deutschland ist der Verbrenner oft die bessere Wahl – für alle, die pure Leistung ab der Ampel wollen, der Hybrid.
Ist der GT63s schneller als der M5 CS?
Der direkte Vergleich zeigt die Unterschiede auf einen Blick.
| Kennwert | Mercedes-AMG GT 63 S | BMW M5 CS | GT 63 S E Performance |
|---|---|---|---|
| Leistung | 639 PS | 635 PS | 843 PS |
| Drehmoment | 900 Nm | 750 Nm | 1010–1470 Nm |
| 0–100 km/h | 3,2 s | 3,0 s | 2,9 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 315 km/h | 305 km/h | 320 km/h |
| Preis (Deutschland) | ca. 180.000 € | ca. 155.000 € | ca. 217.770 € |
Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit
- Der M5 CS ist mit 3,0 Sekunden auf 100 km/h etwas schneller als der GT 63 S (3,2 s).
- Die E Performance liegt mit 2,9 Sekunden knapp vorn – der E-Motor bringt den entscheidenden Vorteil beim Start.
- In der Höchstgeschwindigkeit liegt der GT 63 S (315 km/h) vor dem M5 CS (305 km/h), die E Performance toppt beide mit 320 km/h.
Preis und Ausstattung
- Der M5 CS ist mit etwa 155.000 € deutlich günstiger als der GT 63 S (180.000 €).
- Die E Performance kostet mit rund 220.000 € so viel wie ein Porsche 911 Turbo S – eine andere Preisklasse.
Fazit: Welcher ist der bessere Supersportwagen?
Der BMW M5 CS ist der leichtere, agilere und günstigere Konkurrent. Der GT 63 S bietet mehr Leistung und höhere Spitze. Wer das absolute Maximum sucht, wählt die E Performance – und zahlt dafür.
Wie viel verbraucht der Mercedes-AMG GT 63 S?
Kraftstoffverbrauch des Verbrenners
- Der GT 63 S mit V8-Biturbo liegt im WLTP-Durchschnitt bei etwa 13–14 Litern Super Plus pro 100 km.
- Im realen Fahrbetrieb – vor allem bei sportlicher Fahrweise – sind 18–20 Liter üblich.
Verbrauch der E Performance
- Die Hybrid-Version kann dank E-Motor kurze Strecken elektrisch zurücklegen, was den Durchschnittsverbrauch senkt.
- Offizielle WLTP-Werte liegen bei etwa 9–10 Litern, wenn der Akku regelmäßig geladen wird.
- Ohne Ladung steigt der Verbrauch auf Werte ähnlich dem reinen Verbrenner.
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Während der GT 63 S als Viertürer alltagstaugliche Sportlichkeit bietet, setzt die GT Black Series mit 730 PS und extremem Leichtbau noch einen drauf.
Häufig gestellte Fragen
Welche Ausstattung hat der GT 63 S serienmäßig?
Serienmäßig umfasst der GT 63 S unter anderem das AMG-Fahrwerk, die 4Matic+-Allradlenkung, das MBUX-Infotainmentsystem, Sportsitze und ein Premium-Soundsystem.
Wie viel kostet der GT 63 S E Performance?
Der Mercedes-AMG GT 63 S E Performance ist in Deutschland ab 217.770 € bestellbar (Motor1 Deutschland (Auto-Medium)).
Ist der GT 63 S ein Hybrid?
Der GT 63 S (ohne Zusatz) ist ein reiner Verbrenner mit 4,0-Liter V8. Der GT 63 S E Performance ist ein Plug-in-Hybrid.
Wie zuverlässig ist der GT 63 S?
Als hochpreisiges AMG-Modell gilt der GT 63 S als technisch ausgereift, jedoch sind die Unterhaltskosten und Reparaturen überdurchschnittlich hoch. Konkrete Langzeit-Statistiken sind rar (ADAC (Automobilclub)).
Was ist der Unterschied zwischen GT 63 und GT 63 S?
Der GT 63 S hat mehr Leistung (639 PS vs. 585 PS), ein sportlicheres Fahrwerk und serienmäßig den Drift Mode. Der GT 63 ist günstiger und für den Alltag etwas komfortabler abgestimmt.
Ist der GT 63 S allradgetrieben?
Ja, der GT 63 S hat den variablen Allradantrieb 4Matic+ mit Drift Mode, der die Kraft vollständig an die Hinterachse leiten kann.
Für den deutschen Käufer, der zwischen GT 63 S und E Performance abwägt, ist die Entscheidung klar: Wer täglich elektrische Kurzstrecken fahren kann und das absolute Maximum an Leistung sucht, nimmt den Hybrid. Wer auf der Rennstrecke zu Hause ist und Gewicht sparen will, bleibt beim Verbrenner – und spart rund 40.000 €.
„Der GT 63 S E Performance ist der stärkste Serien-AMG, den wir je gebaut haben.“ – Mercedes-AMG Pressemitteilung
„Die Nordschleifen-Bestzeit unterstreicht die extreme Performance der E Performance.“ – auto motor und sport (Fachmedium)